
Ehrlich, direkt und analytisch
Trauma ist logisch, man muss die Logik nur finden und verstehen.

Dienstleistungen
7 Std.
100 Euro1 Std. 30 Min.
50 Euro
Unsere Vision
Unsere Geschichte
15 Jahre waren wir fehldiagnostiziert und wurden fehlbehandelt. Erst als wir uns in ein autodidaktisches Studium hinsichtlich der strukturellen Dissoziation und des Enaktivismus stürzten, verstanden wir mehr und mehr wo überall die kleinen Rädchen hackten, welche in der Therapie oft übersehen wurden.
Dieses Wissen und unsere Erfahrungen wollen wir nun an Helfende und Betroffene weiter geben um ihnen neue Möglichkeiten aufzuzeigen und ihren Heilungsweg vielleicht effektiver zu gestalten.
Gute Traumatherapie ist nicht nur ein abstraktes Konzept, sie rettet Leben!

Quellensammlung
Zuverlässiges, empirisch fundiertes Wissen über Trauma und Dissoziation ist teils schwer zu finden. Neben undifferenziertem oder falschem Wissen kursieren ebenfalls gezielte Desinformationskampagnen, sogar auf Wikipedia, wie der Artikel zur DIS eindrücklich zeigt, in dem behauptet wird, dass die DIS "von manchen Autoren als Traumafolgestörung angesehen" wird, obwohl diese bereits in diversen Versionen des ICD und DSM anerkannt und damit weltweit als valide Traumafolgestörung akzeptiert ist.
Mit dieser Wissensdatenbank wollen wir den Versuch unternehmen, abseits der Populärwissenschaften, der soziokognitiven oder Phantasiemodelle oder der verschwörungstheoretischen False-Memory-Bewegung, empirisch fundiertes und öffentlich zugängliches Wissen hinsichtlich Trauma und Dissoziation zu sammeln.
Separating Fact from Fiction: An Empirical Examination of Six Myths About Dissociative Identity Disorder
Dieser Artikel von Brand et al. (2016) widerlegt auf Basis empirischer Daten sechs gängige Mythen über die Dissoziative Identitätsstörung (DIS). Die Autoren belegen, dass DIS keine Modeerscheinung, nicht auf Nordamerika beschränkt und keine seltene Störung ist (Prävalenz ca. 1,1–1,5 %). Zudem bestätigt die Forschung das Trauma-Modell gegenüber dem iatrogenen Modell (Fantasie-Modell). DIS lässt sich klar von der Borderline-Persönlichkeitsstörung abgrenzen, und leitlinienkonforme Behandlung erweist sich als wirksam statt schädlich. Ziel des Papers ist der Abbau von Fehlinformationen, um die oft jahrelange Fehlversorgung von Patienten zu beenden.
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